Moshik Hayman

Moshik Haymans Installation “everything that glitter ain’t fishscale” (2013), zu sehen in case study vom 9. November 2013 bis 12. Januar 2014, vereint Aspekte des Malerischen und Skulpturalen auf eindrückliche Weise. Die einzelnen handgeformten Objekte wecken Erinnerungen an archäologische Fundstücke wie auch an biologische Materie, beispielsweise Fischschuppen oder Muscheln. Dabei zitiert Moshik Hayman Darstellungstraditionen, Gesten des Zeigens wie auch Vorbilder der Kunstgeschichte in einem weiten Feld von Assoziationen, in dem die Glasvitrine als Schaukasten, der einer unerwarteten Fundstätte ebenso wie auch einem Aquarium ähnelt, auf besondere Weise zum Tragen kommt. In einem Spiel mit Imagination, Illusion, Schein und Glanz verwebt Moshik Hayman unterschiedliche Materialien, Thematiken und Bezüge zu einer vielschichtigen Installation, die mit der Wahrnehmung und Vorstellungskraft des Betrachters spielt.

Moshik Hayman

Moshik Hayman, 1982 in Israel geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Moshik Hayman studierte Freie Kunst an der Bezalel Academy of Art and Design in Tel Aviv und schloss seine Studien als Meisterschüler ab.

Moshik Hayman

Textheft zum Projekt:

Text Julia Thiemann: Moshik Hayman

Moshik Hayman

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